Archiv der Kategorie: Jahrespreis 2011

Ankündigung Haidhauserwerkstattpreis 2011

Wolfgang Weinkauf

Am 4. Mail  2012 fand die zweite Runde zur Vorentscheidung für den 20. Haidhauser Werkstattpreis statt. Vier AutorInnen stellten sich mit ihren Texten zur Wahl. Elitza Kohler präsentierte mit „Zeitfresser“ eine fantastische Geschichte über eine Pizza. Rudolf Freiberger las mit „Viele Rauch um nichts“ aus dem Leben der Schriftstellerin Renee Rauch. Wolfgang Weinkauf  stellte mit „Abschiedsreise“ seinen Text über den Abschied eines Krebskranken von seinen Eltern vor. Peter Asmodai las über den letzten Arbeitstag eines Mannes: „Koch was, aber viel davon“. Das Publikum wählte Wolfgang Weinkauf auf den ersten Platz.

VITA

1964/70 Studium der Philologie in Bonn, Würzburg, München
1970/71 Dozent am Carl-Duisberg-Institut: Deutsch für Ausländer
ab 1971 Gymnasiallehrer
1975/77 Dozent an der Bundeswehr-Akademie für Betriebswirtschaft in Erding
ab 1982 Lektoratsarbeiten an literarischen und wissenschaftlichen Texten
ab 1986 Rhetorik-Kurse
1994       Herausgeber und Übersetzer von „Die Stoa“ (Pattloch-Verlag)
1995       Mitverfasser von „Praxisorientierte Rhetorik“ (Auer)
2000       Mitverfasser von „Literatur und Philosophie auf d. Oberstufe“ (Auer)
2000/01 Kommunikationstraining bei XTRA-Software GmbH
2001       Herausgeber u. Übersetzer von „Philosophie der Stoa“ (Reclam)
ab 2001 Training mit Fachbetreuern: Gesprächsführungstechniken
ab 2002 Gesprächstraining in der Fachberufsschule für Altenpflege (Erding)
2002       Gesprächsführungstraining: Mitarbeitergespräche
2003       Gesprächsführungstraining mit Ärzten
2005       Literaturwerkstatt „Giesinger Bahnhof“ mit Prof. Dr. R. Grimminger
ab 2007 Gesprächstraining für Bewerbung, Beförderung, Lösung privater Probleme
ab 2008 Verstärkt Lektoratsarbeiten (Historischer Roman, Diplom- und Doktorarbeiten)
2009       Literatur-Workshop in Budapest
ab 2010 Philosophische Vorträge zu aktuellen Themen

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Jahressieger für 2011 – Tina Ott

Tina Ott gewinnt  den 19. Haidhauser Werkstattpreis, München, 03.03.2012. Im ausverkauften Vortragssaal der Stadtbibliothek im Münchner Gasteig wurde Tina Ott (Prosa) vom Publikum zur Siegerin des 19. Haidhauser Werkstattpreises gewählt. Gefolgt von Elitza Kohler auf dem 2. und Uwe Kullnick (Vorjahresgewinner) auf dem 3. Platz. Insgesamt haben 10 Autorinnen und Autoren mit durchwegs hochkarätiger Lyrik und Prosa am Finale teilgenommen. Herzliche Gratulation!
1. Siegerin TINA OTT
Unterschiedlicher hätten Inhalt, Stil und Präsentation der Beiträge nicht sein können. Die Autoren überraschten die Zuhörer mit Geschichten über das Sterben lieber Verwandter, dem Stehlen von Süßigkeiten, einem Ausschnitt aus einem sprachgewaltigen Text, dessen Dichte manche verwirrte, einigen Gedichten, die das Publikum teils sehr nachdenklich machten, mehreren, gut gelesenen Mundartbeiträgen, einer Geschichte über einen ungewöhnlichen Frauenmord und einer noch gewagteren Tresterschnapsverkostung, der Abschied von Sandor nahm das Publikum gefangen, skurile Kurzprosa erheiterte die Zuhörer und eine Groteske über Georg Friedrich Lichtenberg nahm die Menschen im Zuhörerraum durch Sprachgewalt und Inhalt gefangen. Es war schon während der Pause zu spüren, dass die Texte und Autoren vom Publikum intensiv diskutiert wurden, so steigerte sich dies am Ende der Veranstaltung, als es zur Stimmabgabe kam. Das öffentliche Auszählen glich dann letztendlich einem Krimi. Alle fieberten mit, wenn jeder einzelne Stimmzettel aufgerufen, und verkündet wurde, wer 3, 2 oder einen Punkt erhielt. Erst ganz zum Schluß der Auszählung wurde klar, wer das Rennen gewonnen hatte.
   1. Siegerin Tina Ott

2. Sieger Elitza Kohler

2. Siegerin Elitza Kohler

3. Dr. Uwe Kullnick

3. Sieger Dr. Uwe Kullnick

So war es wieder ein gelungener Wettkampfabend und sicher gingen die Zuhörer, die Autoren und die Verantwortlichen ohnehin mit vielen Anregungen im Kopf und den Gesprächen nach Hause.

Ach, einen Gewinner haben wir noch vergessen. Die Literatur in München. Sie war sicher der größte Gewinner. Wir können nur ahnen, wieviele ungeschriebene Geschichten seit gestern Abend darauf warten geschrieben und im Münchner Literaturbüro gelesen zu werden. Danke an die Autoren, die dies seit 25 Jahren im MLB möglich machen.

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Endausscheidung um den Haidhauser Werkstattpreis München am 3. März 2012

Endausscheidung im Gasteig

Am Samstag, 3. März, um 19h findet im Gasteig, Vortragssaal der Bibliothek, die Endausscheidung zum 19. Haidhauser Werkstattpreis statt. Save the Date.

Seit April letzten Jahres ermittelte das Publikum in den offenen Abendlesungen jeweils am 1. Freitag im Monat, die Monatssieger. Die Gewinner sind mit ihrer Wahl für die Endausscheidung zum Werkstattpreis 2011 qualifiziert. voraussichtlich werden zehn Autoren mit den Texten, die sie bei der Vorauswahl gelesen haben, gegeneinander antreten. Die AutorInnen lesen jeweils 10 Minuten und jeder Text wird im Publikum kurz diskutiert.  Es wird sicher wieder ein spannendes Ereignis werden. Die Lesenden werden diesen Abend  sicher voller Spannung erleben, und das Publikum, das wieder eine Rolle bei der Wahl des Jahressiegers übernehmen wird, kann gute Geschichten,  interessante AutorInnen und eine spannende Abstimmung erwarten.
Die qualifizierten Teilnehmer sind :
Sandra Hecht                Die Maskerade
Uwe Kullnick                 Der Buckel
Horst Oberbeil              Gedichte
Peter Stefanovicz         Aufwind Ivalo
Ludwig Brandl              Glückspfennig
Jörg Neugebauer          Quiz-Sendung / Halbargentinier / Bulldog
Elitza Kohler                 Abschied von Sándor
Susanne Dressler         Nach Acht / Das gute Leben, günstig
Tina Ott                         Maische, Mord und Müll
und zusätzlich … ……… der Tagessieger, der am 2. März  zum Tagessieger gewählt wird. (Dies ist letzten Möglichkeit sich für die Teilnahme zur Lesung um den Jahressieg 2011 zu qualifizieren)
Sie sind herzlich eingeladen im Gasteig Ihren Favoriten zu wählen und sich interessante Literatur anzuhören. Der Eintritt kostet 7 Euro und fließt in das Preisgeld mit ein.

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