Archiv der Kategorie: Kurzgeschichten

Rudolf Freiberger

Am 6. Dezember 2013 fand die achte Runde zur Vorentscheidung für den 21. Haidhauser Werkstattpreis statt. Sechs AutorInnen stellten sich zur Wahl. Markus Steiner stellte „Der Bahnbasar von Birma“ vor, die Beschreibung einer Bahnreise durch Birma. Rudolf Freiberger las „Dänen lügen nicht“, Erinnerung an ein Ereignis mit einer Dänin. Helmuth Frisch präsentierte „Gomu“, die Odyssee eines Drittgeborenen. Tania Rupel trug „Ein heftiges Heft“ vor, Reflektionen über Glück. Annette Katharina Müller las „Der gescheiterte Einkaufsbummel“, die Geschichte über den Tod eines Dackels. Petra Lang präsentierte „Das Tribunal“, eine Erzählung über das Schreiben von Exceldateien. Das Publikum wählte Rudolf Freiberger auf den ersten Platz. Da sich jedoch mehr als 20% der Wahlberechtigten der Stimme enthielten, hat sich der Sieger nicht zur Teilnahme an der Endausscheidung qualifiziert. Er hat die Möglichkeit, beim nächsten Offenen Abend erneut teilzunehmen.

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Annette Müller

Annette Geb.1EAm 1. November 2013 fand die siebte Runde zur Vorentscheidung für den 21. Haidhauser Werkstattpreis statt. Unter den vielen AutorInnen, die antreten wollten, wurden vier ausgewählt. Die zwei Siegerinnen der letzten Runde Isabella Müller und Ulrike Brandl nahmen automatisch wieder teil, da sie beim letzten mal zwar gewonnen hatten, der Abend jedoch aufgrund von über 20% Enthaltungen nicht zählte.
Isabella Müller präsentierte „Ausgebrannt“, ihr Text über eine Frau, die sich eine Auszeit nimmt. Ulrike Brandl las „Gescheitert“, die Geschichte über eine Frau, die im Literaturbüro ihren Text vorträgt. Annette Müller erzählte mit „der Schreibideensammler“ wie mehrere Frauen aus dem Bekanntenkreis eines Autors diesen Autor wahrnehmen. Andreas Kastenholz stellte „der Weg ist das Ziel“ vor, ein Potpourri über das Leben eines Mannes, dessen Kopf verloren geht. Evi Zierer las „Alfred“, die Innenansicht eines alternden Mannes. Ursula Dimper präsentierte „Sarah“, die Geschichte über ein Mädchen, das aufhört zu sprechen. Das Publikum wählte Annette Müller auf den ersten Platz.

VITA:

Ich bin 1965 in Frankreich geboren und aufgewachsen und als Jugendliche
nach Deutschland gekommen.
Seit 16 Jahren unterrichte ich Deutsch als Fremdsprache am
Goethe-Institut in München, außerdem bin ich Autorin für DaF-Lehrwerke.
Ich war auch literarisch tätig (und möchte es wieder werden!!!), habe
Erzählungen und Kurzgeschichten geschrieben und sie in
Literaturzeitschriften veröffentlicht (z.B. Am Erker, ndl),
Von 2002 – 2004 habe ich einen Roman geschrieben und am 4. Seminar für
Romanautoren (2003/2004) im Literaturhaus München teilgenommen (mein
Roman blieb unveröffentlicht).

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Dominik Steiner

Dominik Steiner

Dominik Steiner

Am 6.9.2013 fand die vierte Vorausscheidung für den 21. Haidhauser Werkstattpreis statt. Aus sieben Interessenten wurden sechs Teilnehmer ausgelost. Der vom Publikum zum Kandidaten für die Endausscheidung gekürte Sieger, Dominik Steiner, begeisterte mit “ Zufälle“ einer temporeichen Erzählung über eine Begegnung eines Praktikanten und einer jungen Schnorrerin. Peter Asmodai faszinierte die Zuhörer mit „Nach dem Tanz“ , einer surrealen Geschichte über Ängste einer Vierzigjährigen. Julian Amankwaa präsentierte mit „63 Minuten“ eine schnoddrig-humorige Geschichte über ernste sexuelle Störungen. Simon Gerhol trug mit „Niemand “ eine an eine Episode der Odyssee angelehnte Parabel über Staatsgewalt und Privateigentum vor. Christine Aiwanger las „Drunt in da greana Au“, eine Münchner Kriminalgeschichte. Der Tagessieger der letzten Runde, Thomas Glöckner trat gemäß den Statuten erneut an mit Auszügen aus seinem Roman „Tod in Friedeberg“.

VITA:

Dominik Steiner, geboren 1981 in Trostberg. Romanveröffentlichungen bei Ubooks und im Unsichtbar-Verlag. Hält sich an Prosa, weil er Gedichte zwar lesen, aber nicht schreiben kann.

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Heike Duken

Heike Duken

Heike Duken

Am 3. Mai 2013 fand die zweite Runde zur Vorentscheidung für den 21. Haidhauser Werkstattpreis statt. Aus der Anzahl der Autoren, die sich zur Wahl stellten, wurden sechs per Los gezogen. Dorothea Obermeier las ihren Text mit dem aussagekräftigen Titel „Zufriedenheit“. Elena Schelhas stellte „die Frau aus dem Wald“ vor, ein Kapitel ihres Romans. Heike Duken präsentierte „Xie Xie“, eine beeindruckende Geschichte über ein Erlebnis in einem chinesischen Krankenhaus. Tania Rupel las „der Stein“, ein Text, der über einen Bildhauer und seine Liebe erzählt. Lena Nützel präsentierte „der Beobachter“, ein selbsterklärender Titel. Barbara Hora beschrieb in „Spiegelleser wissen mehr“ das Leben einer alten Dame im Altenheim. Das Publikum wählte die aus Nürnberg angereiste Autorin Heike Duken auf den ersten Platz.

Vita:

Geboren 1966 in München. Dort Studium der Psychologie. Arbeitet in ihrer eigenen Praxis für Psychotherapie in Nürnberg. Schreibt, seit sie Buchstaben kennt. Autorin des erotische Romans Triebspiel.

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Jahressieger 2012 – Isa Bellini

Isa Bellini

Isa Bellini

Isa Bellini gewinnt  am 24.03.2013 den 20. Haidhauser Werkstattpreis. Nach einem spannenden Kopf an Kopf Rennen der sich als Favoriten abzeichnenden Isa Bellini und Dr. Uwe Kullnick ging der 20. Haidhauser Werkstattpreis an Isa Bellini. Herzliche Gratulation!
Mit der feinsinnigen, erotischen Kurzgeschichte „Sirenenbotanik“ über einen Botaniker und seine neue Sekretärin, konnte sie die meisten Stimmen des Publikums erlesen.

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Dr. Uwe Kullnick

Dr. Uwe Kullnick

Nur eine Stimme weniger bekam Dr. Uwe Kullnick mit dem Text „Engel 2-14“ von den Zuhörern. Es geht um die Rettung eines kleinen Mädchens vor dem Ertrinken und um den Tod eines Kinderschänders. Eine Metapher für das Menschliche auch im Unmenschlichen und das Trügerische des äußeren Anscheins.

Julian Amankwaa

Julian Amankwaa

Den Dritten Platz belegte Julian Amankwaa mit „U-Bahn und Schwester“, einer humorvollen Kurzgeschichte über die Widrigkeiten beim Fahren mit öffentlichen Verkehrsmitteln.

Die weiteren Plätze belegten: Victoria Peschel, Wolfgang Weinkauf, Wolfram Hirche, Florian Kienzle, Dieter Fuchs, Annette Müller und Tanja Rupel.
Die gelungene Veranstaltung des Münchner Literaturbüros sorgte im ausverkauften Vortragssaal der Stadtbibliothek am Gasteig für drei Stunden interessanter spannender literarische Unterhaltung.
So war es wieder ein gelungener Wettkampfabend und sicher gingen die Zuhörer, die Autoren und die Verantwortlichen mit vielen Anregungen im Kopf, und Stoff für viele Gespräche nach Hause.
Siegerehrung mit allen Teilnehmern

Siegerehrung mit allen Teilnehmern

Ach, einen Gewinner haben wir noch vergessen. Die Literatur in München. Sie war sicher der größte Gewinner. Wir können nur ahnen, wieviele ungeschriebene Geschichten seit gestern Abend darauf warten geschrieben und im Münchner Literaturbüro gelesen zu werden. Danke an die Autoren, die dies seit 25 Jahren im MLB möglich machen

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Victoria Peschel

Victoria Peschel

Victoria Peschel

Am 4. Januar 2013 fand der 9. Offene Abend zur Vorentscheidung für den 20. Haidhauser Werkstattpreis statt. Bernhard Pfeil präsentierte Lyrik. Axel Schweiger las „Geister der Vergangenheit“, die Geschichte über einen Nazirichter. Werner Laraß stellte seinen wortakrobatischen Text „Führkatze und gegen Hund“ vor. Die meisten Stimmen erhielt die junge Autorin Victoria Peschel mit ihrem Text „Kopfmuseum“, die außergewöhnliche Beschreibung einer Wohnung und einer Beziehung.

Vita

1992 als Münchner Mädchen geboren  Seit ca. 2006 vermehrte Schreibaktivitäten

Seit 2011 Studium der Psychologie, seit 2012 Psychopathologie und klinische Neuropsychologie im Nebenfach mit dem langfristigen Ziel, Menschen hoffentlich dabei zu helfen, glücklicher zu sein.

Ich mag zum Beispiel: Latte Macchiato / Klischees widerlegen / dunkelblau / Kanada / Menschen, die nicht awesome tun, sondern awesome sind/ „Keep calm and carry on“/ Wenige Worte, die viel sagen.

 

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Eingeordnet unter Kurzgeschichten, Lesungen, Literatur, Literaturpreis, Offener Abend, Wettbewerb

Annette Müller

Dezember 2012 034Am 14. Dezember 2012 fand der 8. Offene Abend zur Vorentscheidung für den 20. Haidhauser Werkstattpreis statt. Aus der großen Anzahl der AutorInnen , die am Wettbewerb teilnehmen wollten, wurden sechs ausgelost. Stefan Schneider stellte mit „Szenen eines Sommertages“ Betrachtungen über Sommer in Schwabing an. Petra Lang las „Das kleine Fest“, die Geschichte über ein Paar, das zum Flughafen gefahren wird. Mathias Blühdorn präsentierte „Anton“, einen Auszug aus seinem Roman. Sigrid Job stellte „Zwei Füße“ und „verschiedene Augen“ vor, zwei Geschichten aus der Sicht eines Kindes. Susanne Drechler las „Pisello“, eine moderne Anlehnung an das Märchen Prinzessin auf der Erbse. Annette Müller begeisterte mit ihrem Text „Warten, was passiert“, eine Erzählung darüber, wie sich ein Mann aus einer ausweglosen Situation befreit. Dieser Text wurde vom Publikum auf den ersten Platz gewählt und nimmt damit am Jahreswettbewerb teil.

Vita

Annette Müller, Jahrgang 1957, machte nach dem Abitur eine Buchhändlerlehre in Heidelberg. Anschließend studierte sie an der Fachhochschule für Bibliothekswesen in Stuttgart und daneben Politologie. Seit 1981 ist sie bei der Münchner Stadtbibliothek als Dipl.-Bibliothekarin beschäftigt. Sie hat schon immer viel gelesen. Vereinzelte Text entstanden alle paar Jahre. Nach mehreren Schreibseminaren bei Arwed Vogel 2011 und 2012 schreibt sie inzwischen ernsthaft.

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