Archiv der Kategorie: Kurzgeschichten

Wolfgang Weinkauf

Am 4. Mail  2012 fand die zweite Runde zur Vorentscheidung für den 20. Haidhauser Werkstattpreis statt. Vier AutorInnen stellten sich mit ihren Texten zur Wahl. Elitza Kohler präsentierte mit „Zeitfresser“ eine fantastische Geschichte über eine Pizza. Rudolf Freiberger las mit „Viele Rauch um nichts“ aus dem Leben der Schriftstellerin Renee Rauch. Wolfgang Weinkauf  stellte mit „Abschiedsreise“ seinen Text über den Abschied eines Krebskranken von seinen Eltern vor. Peter Asmodai las über den letzten Arbeitstag eines Mannes: „Koch was, aber viel davon“. Das Publikum wählte Wolfgang Weinkauf auf den ersten Platz.

VITA

1964/70 Studium der Philologie in Bonn, Würzburg, München
1970/71 Dozent am Carl-Duisberg-Institut: Deutsch für Ausländer
ab 1971 Gymnasiallehrer
1975/77 Dozent an der Bundeswehr-Akademie für Betriebswirtschaft in Erding
ab 1982 Lektoratsarbeiten an literarischen und wissenschaftlichen Texten
ab 1986 Rhetorik-Kurse
1994       Herausgeber und Übersetzer von „Die Stoa“ (Pattloch-Verlag)
1995       Mitverfasser von „Praxisorientierte Rhetorik“ (Auer)
2000       Mitverfasser von „Literatur und Philosophie auf d. Oberstufe“ (Auer)
2000/01 Kommunikationstraining bei XTRA-Software GmbH
2001       Herausgeber u. Übersetzer von „Philosophie der Stoa“ (Reclam)
ab 2001 Training mit Fachbetreuern: Gesprächsführungstechniken
ab 2002 Gesprächstraining in der Fachberufsschule für Altenpflege (Erding)
2002       Gesprächsführungstraining: Mitarbeitergespräche
2003       Gesprächsführungstraining mit Ärzten
2005       Literaturwerkstatt „Giesinger Bahnhof“ mit Prof. Dr. R. Grimminger
ab 2007 Gesprächstraining für Bewerbung, Beförderung, Lösung privater Probleme
ab 2008 Verstärkt Lektoratsarbeiten (Historischer Roman, Diplom- und Doktorarbeiten)
2009       Literatur-Workshop in Budapest
ab 2010 Philosophische Vorträge zu aktuellen Themen

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Tania Rupel

Am 6. April  2012 fand der 1. Offenen Abend zur Vorentscheidung für den 20. Haidhauser Werkstattpreis statt. Obwohl es der Karfreitag war, fanden sich genügend Autoren und Besucher ein, um einen regulären Wettkampf zu veranstalten. Tania Rupel las „Beflügelte“, die Geschichte über einen Kranken, der glaubt, dass er fliegen kann. Veronika Mayer präsentierte eine szenische Lesung aus ihrem Theaterstück, die sie mit Theater titulierte. Uschi Dimper las „Neues vom Wolf“, eine moderne Rotkäppchengeschichte. Primus Gipp stellte Gedichte vor. Das Publikum wählte Tania Rupel auf den ersten Platz.

Lebenslauf

Ich heiße Tania Rupel und bin 1969 in Bulgarien geboren. Ich studierte Bulgarische Philologie und später Journalistik an der Universität „Kliment Ochridski“ in Sofia.

Mein erstes Buch „Erde, Himmel und noch weiter“ erschien 1994 (unter dem Pseudonym Tera). Den Roman „Vergebung“ schrieb ich 1996. Danach  kommt eine Novelle, ein Band mit Erzählungen, Gedichtbänder. Das neueste Buch „Lektion in Glück oder nichts ähnliches“ wurde  im Jahr 2010 in Bulgarien veröffentlicht.

Ich nehme auch an Radio- und TV-Sendungen teil. Ich habe einige TV-Sendungen zum Thema Bücher und Frauen moderiert und als Szenaristin mitgearbeitet. In der Freizeit male ich und stelle meine Bilder in verschiedenen Webseiten aus. Seit fast sechs Jahren lebe ich in Deutschland. Seit kurzem habe ich meinen ganzen Mut zusammen genommen und habe meine ersten Gedichte und Kurzgeschichten auf Deutsch geschrieben

Titel des Textes:  Der Beflügelte (nicht freigegeben)

Ein Kommentar

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Jahressieger für 2011 – Tina Ott

Tina Ott gewinnt  den 19. Haidhauser Werkstattpreis, München, 03.03.2012. Im ausverkauften Vortragssaal der Stadtbibliothek im Münchner Gasteig wurde Tina Ott (Prosa) vom Publikum zur Siegerin des 19. Haidhauser Werkstattpreises gewählt. Gefolgt von Elitza Kohler auf dem 2. und Uwe Kullnick (Vorjahresgewinner) auf dem 3. Platz. Insgesamt haben 10 Autorinnen und Autoren mit durchwegs hochkarätiger Lyrik und Prosa am Finale teilgenommen. Herzliche Gratulation!
1. Siegerin TINA OTT
Unterschiedlicher hätten Inhalt, Stil und Präsentation der Beiträge nicht sein können. Die Autoren überraschten die Zuhörer mit Geschichten über das Sterben lieber Verwandter, dem Stehlen von Süßigkeiten, einem Ausschnitt aus einem sprachgewaltigen Text, dessen Dichte manche verwirrte, einigen Gedichten, die das Publikum teils sehr nachdenklich machten, mehreren, gut gelesenen Mundartbeiträgen, einer Geschichte über einen ungewöhnlichen Frauenmord und einer noch gewagteren Tresterschnapsverkostung, der Abschied von Sandor nahm das Publikum gefangen, skurile Kurzprosa erheiterte die Zuhörer und eine Groteske über Georg Friedrich Lichtenberg nahm die Menschen im Zuhörerraum durch Sprachgewalt und Inhalt gefangen. Es war schon während der Pause zu spüren, dass die Texte und Autoren vom Publikum intensiv diskutiert wurden, so steigerte sich dies am Ende der Veranstaltung, als es zur Stimmabgabe kam. Das öffentliche Auszählen glich dann letztendlich einem Krimi. Alle fieberten mit, wenn jeder einzelne Stimmzettel aufgerufen, und verkündet wurde, wer 3, 2 oder einen Punkt erhielt. Erst ganz zum Schluß der Auszählung wurde klar, wer das Rennen gewonnen hatte.
   1. Siegerin Tina Ott

2. Sieger Elitza Kohler

2. Siegerin Elitza Kohler

3. Dr. Uwe Kullnick

3. Sieger Dr. Uwe Kullnick

So war es wieder ein gelungener Wettkampfabend und sicher gingen die Zuhörer, die Autoren und die Verantwortlichen ohnehin mit vielen Anregungen im Kopf und den Gesprächen nach Hause.

Ach, einen Gewinner haben wir noch vergessen. Die Literatur in München. Sie war sicher der größte Gewinner. Wir können nur ahnen, wieviele ungeschriebene Geschichten seit gestern Abend darauf warten geschrieben und im Münchner Literaturbüro gelesen zu werden. Danke an die Autoren, die dies seit 25 Jahren im MLB möglich machen.

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Lena Nützel

Am 2. März 2012 fand der 9. Offenen Abend zur Vorentscheidung für den 19. Haidhauser Werkstattpreis statt. Es war die ultimativ letzte Möglichkeit, sich  für die Teilnahme am Werkstattpreis zu qualifizieren, da dieser am darauf folgenden Abend des 3. März im Gasteig München stattfand. Aus der großen Anzahl der Zettel, auf denen sich die AutorInnen zur Lesung beworben hatten, wurden sechs per Ziehung ausgewählt. Vor voll besetztem Haus stellten dann die AutorInnen ihre Texte vor. Simon Gerhol las „Übernächtigt“, die Geschichte über eine Frau, die alleine über nächtliche Straßen eilt und Verfolgungsfantasien entwickelt. Rudolf  Wicht las „Schallplatte“, eine moderne Valentinade, sowie „Dioxin“, ein Text über den Dioxinskandal. Veith Peter Walter las „Künstler“, eine Geschichte in Anlehnung an den Film „Midnight in Paris“. Ulrich Schäfer stellte „Demolition Derby“ vor, ein schneller Text über Rennautos und Frauen. Sophia Schindler, „Und sie kriegt dich doch“, Geschichte einer Frau, die Liebe sucht und sie doch verflucht. Lena Nützel las „Was der Mensch alles schluckt“, die Geschichte über den Tod ihrer krebskranken Großmutter. Das Publikum wählte Lena Nützel zur Siegerin, knapp gefolgt von Ulrich Schäfer.

 

Lebenslauf

Geboren 23.02.1980 in Erlangen,
lebte die meiste Zeit in München, zwischendurch in Schottland, Irland
und Mazedonien.
Ethnologin,
Übersetzerin, freie Autorin.
2009 wurde mein Sohn geboren.

Beitrag

Was der Mensch alles schluckt

Es schneite und schneite. Eva schnaufte.

Irgendwann würde es aufhören zu schneien, und irgendwann würde sie aufhören zu atmen. Ich wünschte mir, sie könnte es gleich tun, denn, wie mein Großvater trefflich bemerkte:

sterben ist auch nur schön, wenn’s schnell geht. Bei Eva ging es nicht schnell. Es ging auch nicht leicht. Selbst ums Sterben muss man ringen, was für ein Leben. Draußen balgten sich die Kinder bei der Schneeballschlacht, drinnen kämpfte meine Großmutter. Sie kämpfte mit ihren Ängsten, ihren Schmerzen und mit ihrer Wut, die sie nie hat herauslassen können. Sie hätte die Wut durchaus zeigen können, sich es jedoch selbst untersagt. Immer hatte die Frau alles geschluckt, immer tiefer. Ich glaube, dass Krebs dadurch entsteht; ein wenig natürlich auch durch Umweltgifte oder rauchen. Doch im Wesentlichen sind Krebszellen die Wucherungen, die nicht nach außen können. Die wachsen dann drinnen hübsch entartet weiter, genährt durch Gram, Bitterkeit und Enttäuschungen.

 

Ich hielt ihre Hand, streichelte ihre Wange und manchmal erzählte ich etwas von ihrem Urenkel. Sie war schwach, fast nichts an ihrem Körper gehorchte ihr mehr. Weder stehen noch gehen, nicht einmal aufsetzen war möglich. Lesen, schreiben, essen, konnte sie nicht mehr.

Gestern war noch eine gute Welt; gestern konnten wir noch ein bisschen sprechen. Leise und mühsam zwar, aber Eva konnte ausdrücken, was in ihr vorging. Ich hatte ihre Lieblingsgedichte mitgenommen, und auf die Frage, ob ich welche vorlesen sollte, kam ein so inständiges „Ja“  aus ihrem verdörrten Mund, dass alles Drumherum versank: die schale Farbe des Krankenzimmers, der entkeimte Geruch waren verschwunden.

 

Unser Geschmack, was Lyrik betraf, war durchaus verschieden; wir trafen uns bei Erich Kästners „Die 13 Monate“ und vielleicht ein paar Ringelnatz Versen. Ansonsten liebte Eva Mörike und Rilke. Mein Herz hing mehr an Heine und Erich Fried. Ich zeigte ihr das Bild, das der zweijährige Paul für sie gemalt hatte. Sie freute sich sehr.

Eva wollte partout aufstehen. Sie musste auf die Toilette, ich sagte ihr, sie könne nicht mehr gehen, brauche sich aber nicht sorgen, sie hätte ja den Urinbeutel. Einmal verlangte sie noch energisch, aufzustehen, dann kam eine weitere Welle schwerer Müdigkeit über sie, meine Großmutter ließ die Arme sinken, den Kopf nach hinten, und murmelte schwach mit halb geschlossenen Augen: „Was ist das denn hier, nicht einmal auf die Toilette lassen sie einen. Das geht doch in jeder Wirtschaft.“

Dann drehten ihre Augen nach innen weg, und sie schlief einige Minuten.

Geschafft hatte sie es an jenem Vormittag noch lange nicht. Noch viele Krämpfe, viele entstellte Gesichtszüge und schließlich viele Dosen Morphium sollten durch ihren wunden Körper gehen, bis sie sterben konnte. Ob sie sterben wollte? Ich weiß es nicht.

 

Es roch nach desinfiziertem Tod. Tod riecht hier nach Gummihandschuhen, antiseptischen Flüssigkeiten und Linoleumputzmittel. Wir sterben entkeimt, dafür spät und entsetzlich langsam.

Wie sollte er denn riechen? Wie riecht er denn, der ehrliche Tod? Nach Pestbeulen, Auswurf, angefaultem Fleisch? Nach offenen Beinen, verklebten Genitalien? Das wär’ dir dann auch nicht recht, dann würdest du flammende Reden halten, warum man nicht in einer Gesellschaft des 21. Jahrhunderts dafür sorgt, das unnötig Widerliche am Tod angenehmer zu gestalten! Alles Gerede.

Der Tod an sich ist nicht ekelhaft. Es gibt Krankheiten, die ekelhaft sind, und Menschen, die zu Sterbenden ekelhaft sind. Aber der Tod selbst ist nicht widerlich. Er ist auch nicht schön. Er ist einfach, wir enden alle bei ihm, und wenn wir das nicht begreifen solange wir leben, machen wir uns kein schönes Leben.

 

Einmal hatte Eva mir zugeflüstert: „Angst hab ich nicht.“

Das tröstet mich. Und das Wissen, dass ich ihr viele Male gesagt habe, wie froh ich bin, sie zu haben.

Immer wenn ich schwimme, denke ich nun an sie; denn meine Großmutter hat mir das Schwimmen beigebracht.

Nun hatte es aufgehört zu schneien, und sie atmete nicht mehr.

Geduld, mein Herz. Im Kreise geht die Reise.

Und dem Dezember folgt der Januar.

 

 

 

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Im Januar leider keine Qualifikation.

Am 6. Januar 2012 war der Termin für den 8. Offenen Abend zur Vorentscheidung für den 19. Haidhauser Werkstattpreises. Bei einigen Autoren, die am Wettbewerb teilnehmen wollten war die Sechsmonatsfrist , innerhalb der ein Autor gemäß den Regeln kein zweites mal mitwirken darf, noch nicht abgelaufen. Dadurch kam leider die notwendige Mindestanzahl an Teilnehmern nicht zustande. Dennoch trugen einige Autoren ihre Texte vor, jedoch fand keine Bewertung im Sinne der Regeln und also auch keine Nominierung für die Qualifikation statt.

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Susanne Dressler

Am 2. Dezember 2011 fand der 7. Offene Abend zur Vorentscheidung für den 19. Haidhauser Werkstattpreis statt. Von den 7 AutorInnen, die sich zur Wahl stellten, wurden 6 zur Lesung ausgewählt:

Rudolf Freiberger trug mit „Adventsstimmung mit Damen“ eine witzige Geschichte über eine Adventsfeier im alten Preußen  vor. Horst Jesse verlas mit „Der Witz“ eine Abhandlung über das Genre des Witzes. Renate Gölz ließ ihren Text „Durch den Winter“, eine Geschichte über die Wanderung einer Blinden im Schnee mit ihren Hunden vorlesen. Nach der Pause las Susanne Dressler zwei witzige Kurzgeschichten vor: „Nach Acht“ (Mortimer), ein amüsanter, den Zuhörer auf die falsche Fährte bringender Brief und „Das gute Leben, günstig“, die Geschichte über ein richtig gutes Leben. Es folgte Katalin Marghesan mit ihrem Text „Erster Versuch“, eine spannende Abhandlung über Geräusche und Bewusstseinsströme. Zum Schluss trat Petra Veenstra mit „Nannybot“ an, ein gelungener Sience Fiction Plot über einen Kindermädchenroboter.

Das Publikum wählte Susanne Dressler auf den ersten und Rudolf Freiberger auf den zweiten Platz. Dann folgten Katalin Marghesan, Renate Gölz, Petra Veenstra, Horst Jesse.

Kurzvita

Susanne Dressler, geboren 1968 in Osnabrück studierte Tanz und Theater an der Sporthochschule in Köln. Ihre Kinder inspirierten sie dann dazu, Kinderbücher zu schreiben. 2000 veröffentlichte der renommierte Prestel Verlag, München ihr Buch „Loni fliegt“. Es folgten Veröffentlichungen ihrer Kurzprosa in der Neuen Osnabrücker Zeitung. „In dieser Zeit habe ich meine Leidenschaft für kurze Texte entdeckt. Sie sind für mich kleine durchkomponierte Choreografien auf Papier.“, stellt die Autorin mit leuchtenden Augen fest.

Gelesene Texte: wurden zurückgezogen


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Elitza Kohler

  Am 4. November 2011 fand der 6. „Offene Abend“ zur Vorentscheidung für den 19. Haidhauser Werkstattpreises statt. Vier AutorInnen stellten sich dem Publikum zur Wahl. Siegerin wurde die bulgarische Autorin mit ihrem melancholischen Prosatext, passend zur Jahreszeit: „Abschied von Sandor“. Nur um wenige Punkte verfehlte Petra Lang mit „Lusts Freund“, einem Prosatext über die Beziehung zu einem Hermaphroditen, den Gleichstand. Peter Asmodai mit seinem skurrilen Prosatext „Im Mai“ sowie Robert Huber mit seiner Mundartgeschichte „Sie werden lachen“ erreichten die gleich Punkteanzahl und belegten somit den 3. Platz.
VITA
Elitza Kohler wurde 1973 in Bulgarien geboren und kam mit 22 Jahren nach Deutschland. Ihre Arbeit an der TU München, wo sie zusammen mit ihren Teamkollegen in der Qualitätsüberwachung von Spannstahl tätig ist, macht ihr viel Spaß. Freude findet sie aber auch an „nichteisernen“ Sachen – sie liest und schreibt gern, beherrscht mehrere Fremdsprachen und möchte noch weitere dazu lernen. Bis 2010 schrieb sie jedoch ausschließlich in ihrer Muttersprache. „Abschied von Sándor“ ist die erste Geschichte, die sie auf Deutsch verfasst und der erste Text überhaupt, den sie vor Publikum gelesen hat.

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