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Historische Seiten des Haidhauser Werkstattpreises (bis 2013)

Ab 2014 findet sich alles über der Haidhauser Werkstattpreis auf einer neuen Homepage:

Hier

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Samstag, den 8. März um 19 Uhr (Ende ca. 22 Uhr):

Endausscheidung für den 21. Haidhauser Werkstattpreis im Vortragssaal der Münchner Stadtbibliothek am Gasteig

Es ist wieder soweit – der Sieger für 2013 wird gekürt.

Wie immer wird auch dieses Mal der Preisträger ausschließlich vom Publikum gewählt. Die Teilnehmer bzw. Kandidaten sind diejenigen Autorinnen und Autoren, die im letzten Jahr an den Offenen Abenden des Münchner Literaturbüros zum Tagessieger gewählt worden sind.

Diesmal sind das:
Miriam Nonnenmacher
Heike Duken
Elitza Kohler
Dominik Steiner
Annette Müller
Bernhard Winter
und die/der (derzeit noch nicht bekannte) Sieger/in des Offenen Abends am 7. März.

Eintritt: 6 Euro (5 Euro für Mitglieder des MLB). Karten an der Abendkasse.

Siehe hierzu auch: http://www.muenchner-literaturbuero.de

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3. März 2014 · 5:35 pm

2013 08 Sommerpause

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Elitza Kohler

Elitza Koher

Elitza Koher

Am 7. Juni 2013 fand die dritte Runde zur Vorentscheidung für den 21. Haidhauser Werkstattpreis statt. Aus der Anzahl der vielen Autoren, die sich zur Wahl stellen wollten, wurden sechs per Los gezogen. Werner Larass las „Nachtmusik am Bosporus“, die Erzählung über eine nächtliche Ruhestörung in Istanbul. Elitza Kohler fesselte die Zuhörer mit „Heimreise“, eine in manchen Teilen  surreale Geschichte über ein  Erlebnis in der U-Bahn. Barbara Renner-Wiest präsentierte 58/62, Geschichten aus dem zweigeteilten Deutschland. Uli the Bruce verblüffte mit seinem Minitext „Anlage“, ein kurzes Gedicht über Worte.  Niels Helbrand stellte den Prolog seines Romans „Richard Schwarz“ vor, einer Beschreibung von Menschen im Flughafenabreiseterminal. Birgit Hufnagl las unter „Verschiedenes“ ihre Gedichte. Das Publikum wählte die bulgarische Autorin Elitza Kohler, die diesen Sieg bereits zum zweiten mal erreicht hat, auf den ersten Platz.

VITA:

Elitza Kohler wurde 1973 in Bulgarien geboren und kam mit 22 Jahren nach Deutschland. Ihre Arbeit an der TU München, wo sie zusammen mit ihren Teamkollegen in der Qualitätsüberwachung von Spannstahl tätig ist, macht ihr viel Spaß. Freude findet sie aber auch an „nichteisernen“ Sachen – sie liest und schreibt gern, beherrscht mehrere Fremdsprachen und möchte noch weitere dazu lernen. Bis 2010 schrieb sie jedoch ausschließlich in ihrer Muttersprache.

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Miriam Nonnenmacher

Miriam Nonnenmacher

Miriam Nonnenmacher

Miriam Nonnenmacher gewinnt die erste Vorrunde zum Haidhauser Werkstattpreis 2013. Mit humorvollen, hintergründigen, wendungsreichen und starken Texten „Von der Liebe“ gewann sie die Gunst des Publikums im überfüllten Münchner Literaturbüro.

Vita:

wird nachgereicht.

Der prämierte Text

Über Kunstgeschichte

Mach Dir keine Sorgen. Da gibt es keinen Grund für.“ Und dann küsst er mich und wirft die Tür ins Schloss und dann ist er weg.

Es ist Freitag Abend und mein Freund ist mit einer Freundin verabredet, einer ganz gebildeten Ärztin und will da seine Gedanken austauschen und ich muss alleine mit mir denken.

Und da frage ich mich schon, was ich da denken soll, so ganz alleine.

Ich bin nicht eifersüchtig, die ist wirklich nicht sein Typ, mit der will er sich einfach nur so unterhalten, das geht so wahnsinnig gut mir der, weil sie so gebildet ist, wie er.

Die Ärztin kennt da so ein nettes Restaurant, das wurde ihr von nem guten Freund empfohlen, ist ein Insider-Tip.

Und ich frage ich mich einfach, was er da macht, mein Freund, am Freitag Abend, in diesem niveauvoll gehobenen Ambiente, das sie ausgesucht hat, denn sie hat Geschmack und Stil, es ist nicht so, dass er verliebt in sie ist, er will sich einfach nur so unterhalten.

Es ist halt eine interessante Frau, sagt mein Freund.

Und da sitzt dann mein Freund, mit dieser interessanten Frau bei einem Gläschen Wein, um sich einfach nur so zu unterhalten.

Ich bin nicht eifersüchtig.

Sie ist wirklich nicht sein Typ, da geht es mehr um – Kunstgeschichte – , das interessiert halt diese jugendliche Ärztin und auch meinen Freund, da würde ich mich gar nicht recht amüsieren, mit den beiden da bei Kerzenschein und Wein und Kunst und dann gelangen sie zum Wesen der Welt, sie führen da so ein anregend niveauvolles Gespräch im gehobenen Ambiente bevor sie dann zu ihr gehen, in ihre Wohnung mit den vielen Antiquitäten, sie kocht auch wahnsinnig gut französisch, diese hübsche Ärztin, die mit meinem Freund rein intellektuell auf anderen Sphären schwebt, mein Freund ganz erregt von der niveauvollen Konversation.

Das ist so ne Sache, nur zwischen den beiden, das macht ihn dann so richtig an, bei einem Coc au vin, ihre gebildeten Ideen und unkonventionellen Einfälle, wie sie ihn da am Freitag Abend so richtig auf Touren bringt unter elitären Akademikern,

ihn stimuliert das so – rein geistig freilich- , diese wahnsinnig gebildete schöngeistige Oberärztin, die eben intellektuell so voll sein Typ ist.

Mein Freund ist ein intellektueller Flachwichser.

Da kann er sich bei der Unterhaltung über Kunstgeschichte intellektuell so richtig einen runterholen, bei einem Prosecco oder bei Zweien, in der Opernpause, da hat sie noch Karten besorgt für später, denn sie kennt den Intendanten persönlich, noch so einen Penner in diesem Swingerclub der Schöngeister.

Geil ist das schon, wie es sich mein Freund da intellektuell besorgt, so ein elitärer Orgasmus, rein mental gewichst zu Barolo und Beethoven, um wieder klarzukommen, auch mit dem Selbstwertgefühl.

Fremdgehen ist auch intellektuell möglich, denke ich mir und da frage ich mich schon, was ich jetzt denken soll, ganz allein mit meinen Gedanken.

Ich brauche ein Bier und einen bodenständigen Mann. Gar nicht so zum unterhalten, mehr so zum Bier dazu, einen One-Night-Stand, gar nicht so intellektuell mein Typ, eher so einen echten Kerl, einen Mann mit dem Herz am rechten Fleck, einen muskulösen Mann, denn der Körper formt den Geist gleich mit, da geht es gar nicht so ums Unterhalten.

Ich meine so einen Mann mit dem ich einen Volkstanz tanze, bevor er mich in seine starken Arme nimmt, so zur echten Stimulation, das hilft auch mental was.

Ich kann nämlich selber Mindfuck betreiben, um ein bisschen klarzukommen, auch mit dem Selbstwertgefühl, mir bleibt nichts anderes übrig.

Und irgendwann steht mein Freund vor der Tür.

Da bin ich wieder!”, sagt er und fragt: “Was hast denn Du den Abend lang gemacht?”

An einen One-Night-Stand gedacht!” sage ich und schau ihm tief in die Augen.

Ich warte und stelle mir vor, was er sich vorstellt, was ich mir vorgestellt habe und die Bilder in seinem Kopf.

Mach Dir keine Sorgen. Da gibt es keinen Grund für!“, sage ich schließlich und dann nehm ich ihn in meine Arme, damit er nicht mehr so viel denken muss.

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Dieter Fuchs

Am 5. Oktober 2012 fand der 6. Offene Abend zur Vorentscheidung für den 20. Haidhauser Werkstattpreis statt. Unter der großen Anzahl der AutorInnen , die am Wettbewerb teilnehmen wollten, wurden sechs per Ziehung ausgelost. Ursula Dimper las „Fetter Reifen“, einen schnellen Text über das Motorradfahren. Hans Häusler präsentierte seine Glosse „Geschichten vom Bauen in München“. Michael Ried las wieder einmal über Franz und Mike, diesmal „Prinzengracht“. Carolin Neudeck stellte einen Auszug aus ihrem Romanprojekt „Who told you to come to Pakistan“ vor. Rudolf Wicht präsentierte „es war in Köln“, eine Begegnung in einer Änderungsschneiderei. Dieter Fuchs las seinen witzigen Text „die Sache mit den Tauben“, ein Ereignis beim Zoll. Das Publikum wählte Dieter Fuchs und „die Sache mit den Tauben“ auf den ersten Platz.

VITA

Vor etwas einem halben Jahrhundert im Schwäbischen und zu Höherem geboren hat sich Letzteres in letzter Zeit etwas gelegt, legt ab und zu ein literarisches Ei, sonst eher vom Schicksal ungerupft und privat wohl bebrütet

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Impressum

Münchner Literaturbüro – Haidhauser Werkstatt e. V.
Milchstrasse 4
81667 München
Vertreten durch:
Josef Rohrhofer
Kontakt: Milchstrasse 4, 81667 München
Telefon:    089 / 48 84 19
E-Mail:    post@muenchner-literaturbuero.de
Registereintrag:
Eintragung im Vereinsregister.
Registergericht: Amtsgericht München
Registernummer: 11121
Verantwortlich für den Inhalt nach § 55 Abs. 2 RStV:
Josef Rohrhofer, Präsident, Ruth und Dieter Fuchs Red. + Admininstrator
Ursula Dimper Red.

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