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Samstag, den 8. März um 19 Uhr (Ende ca. 22 Uhr):

Endausscheidung für den 21. Haidhauser Werkstattpreis im Vortragssaal der Münchner Stadtbibliothek am Gasteig

Es ist wieder soweit – der Sieger für 2013 wird gekürt.

Wie immer wird auch dieses Mal der Preisträger ausschließlich vom Publikum gewählt. Die Teilnehmer bzw. Kandidaten sind diejenigen Autorinnen und Autoren, die im letzten Jahr an den Offenen Abenden des Münchner Literaturbüros zum Tagessieger gewählt worden sind.

Diesmal sind das:
Miriam Nonnenmacher
Heike Duken
Elitza Kohler
Dominik Steiner
Annette Müller
Bernhard Winter
und die/der (derzeit noch nicht bekannte) Sieger/in des Offenen Abends am 7. März.

Eintritt: 6 Euro (5 Euro für Mitglieder des MLB). Karten an der Abendkasse.

Siehe hierzu auch: http://www.muenchner-literaturbuero.de

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3. März 2014 · 5:35 pm

Bernhard Winter

Bernhard WinterAm 7. Februar 2014 fand die zehnte Runde zur Vorentscheidung für den 21. Haidhauser Werkstattpreis statt. Der Ansturm der Besucher war immens. Wer keinen Sitzplatz mehr ergattern konnte, musste stehen oder auf der Treppe sitzen. Auch die Anzahl der AutorInnen, die sich zur Lesung anmeldeten, überstieg die zulässige Anzahl und es wurden fünf von ihnen ausgelost. Der Sieger der letzten Runde Bernhard Winter nahm automatisch wieder teil, da er beim letzten mal zwar gewonnen hatte, der Abend jedoch aufgrund von über 20% Enthaltungen nicht zählte. Bernhard Winter präsentierte seine Kurzprosa „Zerleckt“, der Text über einen Jungen, der zuviel Zärtlichkeit erfährt. Außerdem die Gedichte „Der Schrei“, „Das kleine Brotmesser nicht zu vergessen“ und „Wo Orangen singen“. Es folgte Rudolf Wicht mit „Büchsenöffner und Aberglaube“. Hier erfuhren die Zuhörer, was passiert, wenn man seiner Katze das Futter ohne den Dosenöffner zu Hause lässt. Uwe Kullnick las „Fünf Zeichen“, einen sehr poetischen Text über eine Frau in Gefangenschaft. Klaus Schuster stellte mit „U-Bahn“ ein Erlebnis in der U-Bahn vor. Horst Oberbeil präsentierte Gedichte. Gabriel Leb de Flores las ihre zwei kurzen Texte „Baguette“, ein Baguette wird in die Tasche gestopft und „Glut“ vor. Auch in dieser Runde wählte das Publikum Bernhard Winter auf den verdienten ersten Platz.

VITA

lebt in Markt Schwaben und arbeitet dort als Psychotherapeut in einer Praxis, gleichzeitig ist er Mitarbeiter in einer Kinderklinik. Seit über 20 Jahren kümmert er sich um die Dialogreihe „Schwabener Sonntagsbegegnungen“. 2013 ist sein zweiter Gedichtband „Trau nur dem Löwen“ (mit einem Vorwort von Hans-Jochen Vogel und Abt Odilo Lechner) erschienen,  2011 sein Erstling „warum der Fuchs der Apfelbaum?“ (mit einem Vorwort von Adolf Muschg) . Zahlreiche Veröffentlichungen in Zeitschriften und Anthologien, mehrere Auszeichnungen. Website: http://www.winternetz.net .

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Eingeordnet unter Lyrik, Offener Abend, Prosa, Wettbewerb

Annette Müller

Annette Geb.1EAm 1. November 2013 fand die siebte Runde zur Vorentscheidung für den 21. Haidhauser Werkstattpreis statt. Unter den vielen AutorInnen, die antreten wollten, wurden vier ausgewählt. Die zwei Siegerinnen der letzten Runde Isabella Müller und Ulrike Brandl nahmen automatisch wieder teil, da sie beim letzten mal zwar gewonnen hatten, der Abend jedoch aufgrund von über 20% Enthaltungen nicht zählte.
Isabella Müller präsentierte „Ausgebrannt“, ihr Text über eine Frau, die sich eine Auszeit nimmt. Ulrike Brandl las „Gescheitert“, die Geschichte über eine Frau, die im Literaturbüro ihren Text vorträgt. Annette Müller erzählte mit „der Schreibideensammler“ wie mehrere Frauen aus dem Bekanntenkreis eines Autors diesen Autor wahrnehmen. Andreas Kastenholz stellte „der Weg ist das Ziel“ vor, ein Potpourri über das Leben eines Mannes, dessen Kopf verloren geht. Evi Zierer las „Alfred“, die Innenansicht eines alternden Mannes. Ursula Dimper präsentierte „Sarah“, die Geschichte über ein Mädchen, das aufhört zu sprechen. Das Publikum wählte Annette Müller auf den ersten Platz.

VITA:

Ich bin 1965 in Frankreich geboren und aufgewachsen und als Jugendliche
nach Deutschland gekommen.
Seit 16 Jahren unterrichte ich Deutsch als Fremdsprache am
Goethe-Institut in München, außerdem bin ich Autorin für DaF-Lehrwerke.
Ich war auch literarisch tätig (und möchte es wieder werden!!!), habe
Erzählungen und Kurzgeschichten geschrieben und sie in
Literaturzeitschriften veröffentlicht (z.B. Am Erker, ndl),
Von 2002 – 2004 habe ich einen Roman geschrieben und am 4. Seminar für
Romanautoren (2003/2004) im Literaturhaus München teilgenommen (mein
Roman blieb unveröffentlicht).

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Ulrike Brandl, Isabella Müller

Am 4. Oktober 2013 fand die sechste Runde zur Vorentscheidung für den 21. Haidhauser Werkstattpreis statt. Vier Autoren traten an. Isabella Müller präsentierte mit „Ausgebrannt“ die Geschichte über eine Frau, die sich Auszeit von ihrer Familie nimmt. Ulrike Brandl las Gedichte. Alfred Röck stellte drei kurze Texte vor, von denen zwei das Thema Windenergie hatten. Herr Dr. Jesse las ebenfalls Gedichte. Das Publikum wählte Ulrike Brandl und Isabella Müller mit gleich vielen Stimmen auf den ersten Platz. Es gab aber auch mehr als 20% Enthaltungsstimmen. Somit haben sich die Siegerinnen nicht für die Teilnahme am Haidhauser Werkstattpreis qualifiziert. Sie sind jedoch berechtigt, beim nächsten Offenen Abend wieder anzutreten.

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Eingeordnet unter Jahrespreis 2013

Dominik Steiner

Dominik Steiner

Dominik Steiner

Am 6.9.2013 fand die vierte Vorausscheidung für den 21. Haidhauser Werkstattpreis statt. Aus sieben Interessenten wurden sechs Teilnehmer ausgelost. Der vom Publikum zum Kandidaten für die Endausscheidung gekürte Sieger, Dominik Steiner, begeisterte mit “ Zufälle“ einer temporeichen Erzählung über eine Begegnung eines Praktikanten und einer jungen Schnorrerin. Peter Asmodai faszinierte die Zuhörer mit „Nach dem Tanz“ , einer surrealen Geschichte über Ängste einer Vierzigjährigen. Julian Amankwaa präsentierte mit „63 Minuten“ eine schnoddrig-humorige Geschichte über ernste sexuelle Störungen. Simon Gerhol trug mit „Niemand “ eine an eine Episode der Odyssee angelehnte Parabel über Staatsgewalt und Privateigentum vor. Christine Aiwanger las „Drunt in da greana Au“, eine Münchner Kriminalgeschichte. Der Tagessieger der letzten Runde, Thomas Glöckner trat gemäß den Statuten erneut an mit Auszügen aus seinem Roman „Tod in Friedeberg“.

VITA:

Dominik Steiner, geboren 1981 in Trostberg. Romanveröffentlichungen bei Ubooks und im Unsichtbar-Verlag. Hält sich an Prosa, weil er Gedichte zwar lesen, aber nicht schreiben kann.

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Eingeordnet unter Kurzgeschichten, Lesungen, Literatur

Elitza Kohler

Elitza Koher

Elitza Koher

Am 7. Juni 2013 fand die dritte Runde zur Vorentscheidung für den 21. Haidhauser Werkstattpreis statt. Aus der Anzahl der vielen Autoren, die sich zur Wahl stellen wollten, wurden sechs per Los gezogen. Werner Larass las „Nachtmusik am Bosporus“, die Erzählung über eine nächtliche Ruhestörung in Istanbul. Elitza Kohler fesselte die Zuhörer mit „Heimreise“, eine in manchen Teilen  surreale Geschichte über ein  Erlebnis in der U-Bahn. Barbara Renner-Wiest präsentierte 58/62, Geschichten aus dem zweigeteilten Deutschland. Uli the Bruce verblüffte mit seinem Minitext „Anlage“, ein kurzes Gedicht über Worte.  Niels Helbrand stellte den Prolog seines Romans „Richard Schwarz“ vor, einer Beschreibung von Menschen im Flughafenabreiseterminal. Birgit Hufnagl las unter „Verschiedenes“ ihre Gedichte. Das Publikum wählte die bulgarische Autorin Elitza Kohler, die diesen Sieg bereits zum zweiten mal erreicht hat, auf den ersten Platz.

VITA:

Elitza Kohler wurde 1973 in Bulgarien geboren und kam mit 22 Jahren nach Deutschland. Ihre Arbeit an der TU München, wo sie zusammen mit ihren Teamkollegen in der Qualitätsüberwachung von Spannstahl tätig ist, macht ihr viel Spaß. Freude findet sie aber auch an „nichteisernen“ Sachen – sie liest und schreibt gern, beherrscht mehrere Fremdsprachen und möchte noch weitere dazu lernen. Bis 2010 schrieb sie jedoch ausschließlich in ihrer Muttersprache.

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Heike Duken

Heike Duken

Heike Duken

Am 3. Mai 2013 fand die zweite Runde zur Vorentscheidung für den 21. Haidhauser Werkstattpreis statt. Aus der Anzahl der Autoren, die sich zur Wahl stellten, wurden sechs per Los gezogen. Dorothea Obermeier las ihren Text mit dem aussagekräftigen Titel „Zufriedenheit“. Elena Schelhas stellte „die Frau aus dem Wald“ vor, ein Kapitel ihres Romans. Heike Duken präsentierte „Xie Xie“, eine beeindruckende Geschichte über ein Erlebnis in einem chinesischen Krankenhaus. Tania Rupel las „der Stein“, ein Text, der über einen Bildhauer und seine Liebe erzählt. Lena Nützel präsentierte „der Beobachter“, ein selbsterklärender Titel. Barbara Hora beschrieb in „Spiegelleser wissen mehr“ das Leben einer alten Dame im Altenheim. Das Publikum wählte die aus Nürnberg angereiste Autorin Heike Duken auf den ersten Platz.

Vita:

Geboren 1966 in München. Dort Studium der Psychologie. Arbeitet in ihrer eigenen Praxis für Psychotherapie in Nürnberg. Schreibt, seit sie Buchstaben kennt. Autorin des erotische Romans Triebspiel.

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